aktueller Sendetermin:


aus Anlass der  ARD-Themenwoche:

"Woran glaubst Du?"



Ein neues Herz für Jasmin


Das lange Warten auf ein Spenderorgan



Freitag, den 16. Juni 2017

21:15 bis 21:45 Uhr

NDRfernsehen


        und


Samstag, den 17. Juni 2017

8:30 bis 9:00 Uhr

NDRfernsehen


Buch und Regie:   Michael Heuer

Kamera:                Kolja Niber

                              Sigurd Frank

                              Jörg Zschimmer


Schnitt:                  Marcel Martens


Redaktion:            Gita Datta

                             Florian Müller

                             Julia Saldenholz




Ein neues Herz für Jasmin


Als Jasmin geboren wurde, hieß es, dass sie nicht sehr alt werden würde. Melanie Ehrich-Wolter schaut an Jasmins 14. Geburtstag stolz auf ihre Tochter, die neben ihr auf der Treppe sitzt. An den Wänden hat die Mutter viele Engelsfiguren angebracht. Für sie sind Engel sehr wichtig. Sie glaubt fest daran, dass diese die Familie beschützen.

Das Geburtstagskind Jasmin lächelt verschmitzt und sagt: "Ein Jahr länger überlebt und bewiesen, dass man älter werden kann, als die Ärzte gesagt haben." Denn die Ärzte hatten ihr schon bald nach der Geburt nur geringe Überlebenschancen eingeräumt. Der Grund: ein schwerer Herzfehler.






Mittlerweile ist Jasmin 17 Jahre alt und lebt in Gleidingen bei Hannover. Seit fast fünf Jahren wartet sie auf ein Spenderherz. Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeit,   dass sie das lebensentscheidende Organ bekommen wird? In Zeiten, in denen die Spenderzahlen in der Bevölkerung rapide abgenommen haben.

Der mehrfach preisgekrönte NDR Autor Michael Heuer und ein Filmteam haben Jasmin Ehrich fast vier Jahre lang begleitet. Geburtstage, Konfirmation, Schulalltag, Freizeit, der erste gemeinsame Urlaub mit ihrem Freund. Dazwischen immer wieder körperliche Krisen, Operationen. Wie verkraftet Jasmin diese Gratwanderung zwischen  Leben und Tod? Welche seelischen Spuren hat alles hinterlassen?                                                             






Und dann kommt im Februar 2017 gegen Mitternacht ein Telefonanruf von der Medizinischen Hochschule Hannover. Für Jasmin sei ein neues Herz gefunden, man prüfe es noch, aber sie solle zusammen mit ihrer Familie in die Klinik kommen. Die Transplantation stünde unmittelbar bevor.

Auf dem Weg in den Operationssaal weint Jasmin und ihre Mutter auch. Beide haben große Angst, aber sie erinnern sich auch an die Engel zu Hause im Treppenhaus.

Sie glauben an die Schutzengel und an die ärztliche Kunst. Auch ein Prinzip Hoffnung!



©Fotos Michael Heuer



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Der Junge und der Maskenmann


Dienstag, den 13. Dezember 2016

00:00 bis 01:00 Uhr

NDRfernsehen


Buch und Regie:  Michael Heuer

Kamera: Olaf Kube

Ton: Alexander Felchow, Olaf Krohn

Schnitt: Marcel Martens

Musik: Jens Thomas

Tonmischung: Dirk Austen



Der Junge und der Maskenmann


aus dem Presssetext des NDRfernsehen:

Er galt jahrzehntelang als einer der gefährlichsten Serienmörder Deutschlands - der so genannte "Maskenmann". Nach seiner Verhaftung in Hamburg gesteht er drei Morde an Kindern, mindestens 40 Sexualdelikte an Minderjährigen werden ihm zur Last gelegt.       

Der entscheidende Hinweis, der zu seiner Verhaftung führte, stammt von einem seiner Opfer.

Die Geschichte des Martin W.

Als 10-Jähriger wurde Martin W. vom sogenannten „Maskenmann' sexuell missbraucht. © NDR, honorarfrei


Als 10-Jähriger wurde Martin W. vom sogenannten „Maskenmann" sexuell missbraucht.

Diese Geschichte erzählt die Langzeitdokumentation: Die Geschichte des Martin W., der als zehnjähriges Kind nachts in seinem Kinderzimmer von einem Mann missbraucht wird und schwer traumatisiert zurückbleibt. Erst 16 Jahre später wagt er es, sich an die Geschehnisse in jener Nacht zu erinnern und an ein bis dahin verdrängtes Detail, das schließlich zur Verhaftung führt.

Der mehrfach ausgezeichnete Fernsehautor Michael Heuer (unter anderem Adolf-Grimme-Preis, Deutscher Sozialpreis, DRK-Medienpreis) ist seitdem in der Nähe von Martin W. geblieben. Hat gesehen, wie verzweifelt Martin W. nach Glück im Leben gesucht hat, wie er der Gefahr der Sucht entkommen ist. Immer blieb ihm - von jener Nacht an - die tief sitzende Furcht vor der Dunkelheit, vor dem Alleinsein.

Der Film dokumentiert den Auf- und Abstieg eines jungen Menschen, der spürt, dass er sich von seinem Trauma befreien muss.

Die mühsame Arbeit der "Soko Dennis"

Zugleich erleben wir die mühsame, akribische Arbeit der "Soko Dennis": Zusammen mit Alexander Horn, Deutschlands bekanntestem Profiler, haben die Kommissare zehn Jahre lang den "Maskenmann" eingekreist, bis ihnen Martin W. den entscheidenden Hinweis gab und damit vielleicht das Leben anderer Kinder rettete.

"Der Junge und der Maskenmann": Ein außergewöhnlicher Kriminalfall und im wahrsten Sinne des Wortes ein Psychothriller, angesiedelt in der Wirklichkeit. Eine brisante und filmisch eindrucksvolle NDR Langzeitdokumentation.



Die Phantomskizze zeigt den gesuchten Sexualstraftäter im Mordfall Dennis K. © dpa - Bildfunk Fotograf: dpa

Ermittlungen zum "Maskenmann" gehen weiter

Auch fünf Jahre nach der Festnahme des "Maskenmanns" Martin N. ist der Fall noch nicht abgeschlossen. Ermittler   aus Verden wollen Dateien des verurteilten Kindermörders entschlüsseln.


Autor:  Michael Heuer 

Regie: Michael Heuer

Redaktion: Barbara Denz

Schnitt: Marcel Martens

Produktionsleitung: Tim Carlberg



copyright Fotos: NDRfernsehn






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Lebenstraum Aussteigen

eine Dokumentation von Michael Heuer



"45min" - Dokumentation,  NDRfernsehen

Montag, 29. August 2016

22:00 - 22:45 Uhr


Pressetext:

Lebenstraum aussteigen

"Lebe Deinen Traum, da hätte ich viel früher mit anfangen sollen", sagt Norbert Kluge. Heute lebt der 51-jährige Schreinermeister aus dem Westerwald im Dschungel von Kolumbien.


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"Kochen war ursprünglich mein Herzenswunsch", sagt
Klaus Thiem. Doch der 62-jährige hat Karriere in der Mineralölbranche gemacht. Am Ende brach er zusammen,  zwei Herzinfarkte, Koma. Als er wiedererwachte, beschloss er, sein Leben zu ändern. Und heute kocht er tatsächlich:
im eigenen Restaurant in Husum.




"Für uns ist das genau das Richtige, wir hätten viel eher
aus Deutschland gehen sollen", sagen Helga und Manfred Ackermann aus Hannover. Am Ende ihres Arbeitslebens wanderten sie aus, nach Spanien an die Costa Blanca.

Ob Südamerika, die Nordseeküste oder das spanische Festland: sie alle haben sich endlich ihren Lebenstraum erfüllt. Ein neues Land, ein neuer Lebensinhalt, eine neue Zukunft.

Der preisgekrönte NDR-Autor Michael Heuer trifft
Menschen, die ein zweites Leben begonnen haben.
"Das kann doch nicht alles gewesen sein", oder:
"Ich wollte doch immer mal..." Damit fing alles an.
Die Zweifel, die Zuversicht, der Zauber eines neuen, eigentlichen Lebens,

Jeder dritte Bundesbürger kann sich ein Auswandern vorstellen. Tatsächlich ziehen jedes Jahr mehr als 140.000 Deutsche dauerhaft ins Ausland.
Seit 2004 sind das fast zwei Millionen Menschen.
225.000 Renten werden jedes Jahr ins Ausland überwiesen. Doch auch schon während des stressigen Arbeitslebens sehnen sich Menschen nach einer Alternative oder Auszeit:    da sein, wo Leben lebenswerter ist.



Michael Heuer hat ein paar dieser Lebensträumer entdeckt. Und fragt nach: "Sind Sie jetzt glücklicher? War es schwer, aus dem alltäglichen Trott auszusteigen? Wie reagierte die Umgebung? Und bleibt der erfüllte Lebenstraum auch im Alter ohne Sorgen?"

Ein "45-min"-Thema, bei dem jeder mitsprechen kann:
über die eigenen Träume und über die eigene Wirklichkeit.



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